background image
Die Geschichte des Klosters und des Ortes
Schon vor über 700 Jahren scheint das Fleckchen Erde südlich des
Fuggermarktes Babenhausen so reizvoll gewesen zu sein, dass einige junge
Frauen aus dem heutigen Bad Wurzach sich hier niederließen, um ein
gottgefälliges Leben zu führen.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Klosterbeuren am 13. Juni 1273 in einer in
Babenhausen lateinisch abgefassten Urkunde. Jedoch wurde bereits im Zuge der
Isingrimschen Reliquienschenkung im Jahre 1167 von einem Ort an dieser Stelle
berichtet. 1273 schenkten die Ritter Heinrich und Eberhard von Schönegg den
Frauen einen Grundbesitz in dem damals ,,Buorrun" genannten Ort. Die ,,Herren
von Schönegg" hatten die Ansiedlung als Lehen der Grafen von Grüningen
besessen. Mit diesem Grundbesitz sollten die Frauen dort ein Kloster gründen
und nach der Ordensregel des hl. Augustinus leben. Von diesem Kloster hat der
Ort seinen Namen erhalten. Zu jener Zeit war diese Gegend noch waldreiches
Gebiet mit einem kleinen Bauernhaus, einer Mühle an einem Bach und einem
,,Söldnerhaus".
Seite 3