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Reliquie des hl. Ursus. Wegen der besonderen Verehrung, deren sich der Heilige
bei den Nonnen erfreute, wurde er zum Kirchenpatron erwählt. Vor dem Altarbild
ist außen je eine Volutenvorlage, vor der auf einer Konsole jeweils eine weiß-
golden gefasste Holzskulptur steht: links hl. Elisabeth, rechts hl. Clara.
Der Tabernakel enthält einen Drehzylinder mit einem Kruzifix in der Nische und
wird von Volutenvorlagen mit Putten flankiert. In der Predella befinden sich kleine
Schreine und auf dem Gesims vier Putten mit den ,,Arma Christi", den
Leidenswerkzeugen Hammer, Zange, Lanze und Schwammstab. Sie umringen
eine Pieta` aus dem mittleren 15. Jahrhundert. In der Barockzeit wurde die
festlich gewandete Schmerzensmutter als Gnadenbild verehrt.
An der Rückseite des Tabernakelaufbaus befinden sich zwei Gemälde aus der
Zeit um 1600, die auf Holz gemalt sind: südlich eine Nonne mit Krone und
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