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Das Deckenfresko schuf 1741
der Kemptener fürststiftische
Hof- und Residenzmaler Franz
Georg Herrmann (1692-1768).
Das Mittelfeld stellt ,,Mariä
Himmelfahrt" dar. In den
Zwickeln sind die Heiligen
Franziskus, Benedikt, Antonius
und Dominikus sowie in den
Längsseiten-Kartuschen die
Kommunion empfangende
Frauen dargestellt. In den
Jahren 1987 ­ 1989 wurde das
Deckenfresko von Richard
Harzenetter in dezenten
Farbtönen restauriert. Der Altar
ist lichtgrau marmoriert.
Golddekorierter konkav-
konvexer Drehtabernakel,
durch drei Säulen gegliedert,
mit verkröpftem Gebälk,
vergoldet und versilbert. An
den Türfeldern und Pilastern
reiche Rankenschnitzerei und
darüber Stuckkartuschen.
Vergoldete und versilberte
Reliefs des hl. Petrus von
Alcantara und des hl.
Johannes von Nepomuk.
Der Altar wird von jubilierenden Putten bevölkert. Das Antependium ziert ein
Marienmonogramm. Das Altarbild ,,Immaculata" ist ebenso ein Werk Herrmanns
wie das Gemälde des hl. Josef im geschweiften Auszug.
Die nordseitige Wand des Klosterbeurer ,,Schatzkästleins" Winterchor enthält drei
große Gemälde. In der Mitte ist der Ordensgründer Franz von Assissi dargestellt;
links davon: ,,Die Opferung Isaaks durch Abraham" und rechts: ,,Jesus und die
Samaritanerin am Jakobsbrunnen".
Der Außenbau
Von Südosten blickt man auf den knapp 30 m hohen, etwa 5 m breiten Turm mit
dem Satteldach. Als der Rest der einst gotischen einschiffigen Kirche mit
polygonalem Schluß stammt er aus dem 15. Jahrhundert. An diese Zeit erinnern
noch heute die Friesleisten an den Oberkanten der beiden unteren Felder
In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts erfolgten die Umgestaltung des Chores
sowie der Neubau des verbreiterten Langhauses mit einer südlichen Abseite. In
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