Tagesablauf bzw. Wochenüberblick 2007/ 2008 (Stand 09/07)


Vormittag Nachmittag
Montag Turnen, Rhythmik, Bewegungs-baustelle* Marienkäfer
Englisch
Gangtag
Zahlenland für dieVorschulkinder
Dienstag Turnen, Rhythmik, Bewegungs-baustelle* Hasen
Vorschulgruppe Mäuse undMarienkäfer
Freier Aktionsnachmittag„Kreativ“(situationsbedingt)
Wichtelkinder
Mittwoch Sprachprogramm für dieMigrantenkinder
Turnen, Rhythmik, Bewegungs-baustelle* Mäuse
Vorschulgruppe Hasen
Gangtag
Gesundheits- und Wellnessnachmittag*
Wichtelkinder
Donnerstag Vorkurs für die VSK (Migranten) in der Schule
Förderstunden Frau Hampl(mobiler sozialpädagog. Dienst)
Würzburger Training für VSK
Naturwissenschaft. Experimente
Gangtag
Bewegungsbaustelle


Freitag Musikalische Früherziehung
Sprachprogramm für die Migrantenkinder


* im wöchentlichen Wechsel
Ansonsten findet zusätzlich ein Morgen- bzw. Stuhlkreis statt.

 

Pädagogische Schwerpunkte

 

Auszug aus dem Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan:
Kinder haben ein Recht auf Bildung. Die Verwirklichung dieses Rechts ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Chancengleichheit. Durch Bildung des Kindes sollen die Persönlichkeit, die Begabung und die geistigen und körperlichen Fähigkeiten des Kindes voll zur Entfaltung kommen.
Dieses Recht wird nicht erst mit Eintritt in die Schule wirksam, sondern bereits mit der Geburt des Kindes, denn: Kinder lernen von Geburt an.
Auf dem Weg des „lebenslangen Lernens“ ist nach der Familie der Elementarbereich
(Kindergarten) die zweite Station.

Auszug aus dem Bayerischen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz (BayKiBiG) Art. 4/1:
Die Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern liegt in der vorrangigen Verantwortung der Eltern; Eltern im Sinn dieses Gesetzes sind die jeweiligen Personensorgeberechtigten. Die Kindertageseinrichtungen und die Tagespflege ergänzen und unterstützen die Eltern hierbei. Das pädagogische Personal hat die erzieherischen Entscheidungen der Eltern zu achten.

Wir Fachfrauen möchten in Zusammenarbeit mit Ihnen die Entwicklung Ihres Kindes ganzheitlich fördern.
Unsere pädagogische Arbeit orientiert sich an der Lebenssituation der Kinder bzw. am ‚Lebensbezogenen Ansatz‘.


Lebensbezogen arbeiten bedeutet vor allem die Kinder in allen Bereichen mit einbeziehen z.B.
- die Ideen der Kinder werden aufgegriffen und ja nach Interesse und Ausdauer der Kinder behandelt.
- Durch Beobachtung die Situationen, die sich im Alltag/Umgebung der Kinder ergeben(Feste/ Trennung/Geburt/Umbau/Haustiere.....) aufgreifen.
- Lebensnah – mit Einbeziehung der örtl. Gegebenheiten( Wald/ Geschäfte/Nachbarschaft...)

Bei Fragen wenden Sie sich an das Kindergartenpersonal.

 


Die Ziele unserer Arbeit


Wir bilden altersgemischte Gruppen, um den Kindern die Möglichkeit zu geben, Beziehungen zu anderen Kindern aufzubauen. So haben sie die Chance soziale Verhaltensweisen zu erproben und zu üben (z. B. Toleranz, Selbständigkeit, Verantwortungsbewußtsein, Durchsetzungsvermögen, Konfliktfähigkeit, Anpassungsfähigkeit, ...)
Den Kindern sollen auch soziale Erfahrungen mit Menschen und Gruppen ermöglicht werden, zu denen sie nicht im direkten Wohnumfeld Kontakt haben, z.B. zu anderen Kindern, Ausländern, älteren Menschen,
Behinderten, ...
Der Alltag im Kindergarten soll sich im christlichen Profil wiederspiegeln. Menschliches Handeln, das auf gegenseitiger Anerkennung basiert, wird durch Jesus vorgelebt.
Das Kind soll fähig werden im Umgang mit dem Menschen und der Natur.
Außerdem ist es unser Anliegen eine positive Atmosphäre im Kindergarten zu schaffen, in der sich Kinder und Eltern wohl und angenommen fühlen.
Ebenso wollen wir die Kinder zu selbständigem, selbstbewußten Handeln ermutigen, d.h. die Kinder sollen die Möglichkeit haben selbständig über ihre Zeit zu verfügen und frei Tätigkeiten wählen bei denen sie Konzentration und Ausdauer üben. So werden die Kinder darin unterstützt, ihre eigene Persönlichkeit zu entfalten.
Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit ist es, den Kindern aktives, phantasievolles, ideenreiches Spiel zu ermöglichen und sie dazu anzuregen. Dadurch kann sich das Kind mit seiner Umwelt auseinandersetzen; die Kreativität, seelische und geistige Entwicklung fördern. Das Spiel ist die wichtigste Ausdrucksform des Kindes, dient als Quelle für soziale Erfahrungen und als Mittel zur Selbstentfaltung.
Desweiteren wollen wir die körperliche Entwicklung der Kinder unterstützen; d.h. wir berücksichtigen das natürliche Bewegungsbedürfnis der Kinder und regen auch zu vielfältigen Bewegungsformen an (z.B. turnen).
Für die Kinder sollen auch Arbeitsprozesse erfahrbar sein (z.B. die Kinder in Alltagsarbeiten miteinbeziehen). So wird den Kindern Einblick in die Erwachsenenwelt gegeben und eine positive Einstellung zur Arbeit entwickelt.
Wir möchten das Kind auch mit all seinen Sinnen ansprechen (Kopf, Herz und Hand) und ihnen die Zusammenhänge von Umwelt und Natur begreifbar und erlebbar machen. Selbstverständlich gehört dazu Ausflüge auf einen Bauernhof, Spaziergänge über Wiesen, das Vermeiden bzw. Sortieren von Müll und vieles mehr.
Der Kindergarten soll ein Ort für Kinder und Familien sein, in denen Kontakte zwischen den Familien geknüpft werden können und wir die Eltern bei ihrer Erziehung unterstützen.
Planung von Angeboten und Projekten
Wir Betreuerinnen fördern die Kinder nach Entwicklung und Interessen.
Wir greifen die Situationen auf, die für die Kinder von Bedeutung sind. Auf diese Weise können wir die Kinder miteinbeziehen und so im Rahmen eines Themas verschiedene Angebote planen. Dadurch ist es auch möglich, daß sich die Art der Angebote innerhalb der Gruppen unterscheidet.
 

Dabei orientieren wir uns natürlich auch an den Inhalten des Bildungs- und Erziehungsplanes

- sprachliche Bildung
- Mathematische Bildung
- Naturwissenschaftliche Bildung
- Medienbildung, elementare informationstechnische Bildung
- ästhetisch, bildnerische und kulturelle Bildung
- musikalische Bildung
- Umweltbildung und Erziehung
- Bewegungsförderung
- Gesundheitliche Bildung


Einmal wöchentlich wird mit den Vorschulkindern eine gezielte Beschäftigung durchgeführt. Zusätzlich fördern wir die Kinder mit nicht deutscher Muttersprache in einem Sprachprogramm. Ebenso finden bei uns nach Bedarf gruppenübergreifende Angebote statt. Diese Aktionen können sich aber jährlich nach Bedarf, Können und Talent ändern.