Integration
Seit September 2004 gibt es in unserem Kindergarten eine integrative Gruppe.
Dass diese gegründet werden konnte, war nur möglich, da daß gesamte Team, der Träger sowie die Eltern hinter der Integrativgruppe stehen und diese als notwendig und sinnvoll ansehen.
Ein Grund, warum wir uns für eine Integrativgruppe stark machten, war, daß behinderte Kinder, oder solche die von einer Behinderung bedroht sind,
bis zur nächsten SVE (schulvorbereitende Einrichtung) täglich über 90 Minuten Fahrzeit auf sich nehmen müssen. Und dies sollte keinem Kind zugemutet werden. Durch diese große Entfernung haben die Kinder auch kaum noch Kontakt zu Kindern aus der Nachbarschaf, was oft zu sozialer Ausgrenzung führt.
Außerdem lernen die "behinderten" Kinder vom positiven Vorbild der anderen Kinder.
Und nicht nur für die "behinderten" Kinder ist die Integrativgruppe eine Bereicherung, sondern auch für die Regelkinder. Sie lernen hier eine neue soziale Kompetenz, den Umgang mit behinderten Menschen, und dies alles noch ganz unbefangen.
Denn Unterschiedlichkeit von Personen soll nicht als Defizit gesehen werden, sondern als eine Chance voneinander zu lernen. Dies empfinden auch wir, das päd. Personal, so und wollen es den Kindern vermitteln
Wie sieht die Arbeit in der Integrativeinrichtung aus?
Wir bieten ein differenziertes päd. Konzept an, von dem alle Kinder profitieren. Dieses Konzept wird von vielen verschiedenen Faktoren beeinflusst.
Zum Beispiel von:
Alter
Stärken und Schwächen
Religion
Entwicklungsstand
Einflüsse von Außen
und vieles mehr
Das Konzept beinhaltet:
Klein- und Großgruppenarbeit
Einzelförderung
Freies Spiel
Spezielle Angebote
Beobachtung der Kinder
Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen
Zusammenarbeit mit Eltern
Besserer Personalschlüssel
Fachberatung und Supervision
Die Zusammenarbeit mit anderen Facheinrichtungen hilft mit, dass die Kinder einen weitgehend normalen Tagesablauf haben. Wenn der Ergotherapeut zu uns in die Einrichtung kommt, muss dass Kind nicht zuerst Zeit im Auto oder mit warten verbringen.
Auch für die Eltern ist die eine Erleichterung.
Diese Zusammenarbeit ist nicht nur speziell für die "behinderten" Kinder, sondern steht allen offen.
Und auch wir, das päd. Personal, profitieren von dieser Zusammenarbeit
Die Integrativgruppe besteht nicht, wie die beiden andern Kindergartengruppen aus 25 Kindern, sondern je nach anzahl der als förderbedürftig anerkannten Kinder aus 15-23 Kindern. Zusätzlich ist noch eine weitere Fachkraft in der Gruppe tätig. Dies ermöglicht, dass die Kinder (behindert und andere) weiterhin ohne "Abstriche" individuell gefördert werden können.
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