Die Pfarrkirche "St. Martin" umgebaut 1751 - 1755 mit Ihren wertvollen Deckengemälden des Kemptener Hofmalers Franz Georg Hermann von 1753; Stukkaturen von Johann Georg Wirth aus dem gleichen Jahr.
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>>> Ein paar Worte zur Brunnensymbolik

Nach dem Erwerb zahlreicher Güter von den Herren von Freyberg befand sich Winterrieden nahezu geschlossen in den Händen des Klosters Ochsenhausen. Nach der Säkularisation wechselten die Besitzer innerhalb dreier Jahrzehnte bis der Ort 1852 dem Landgericht Babenhausen zugeordnet wurde. Von 1862 bis 1972 war Winterrieden kreisangehörige Gemeinde des Landkreises Illertissen. 1972 erfolgte die Eingliederung in den Landkreis Unterallgäu und die Aufnahme in die Verwaltungsgemeinschaft Babenhausen im Jahre 1978. In den vergangenen Jahrzehnten erlebte Winterrieden einen Strukturwandel; trotz der noch ca. 35 existierenden landwirtschaftlichen Betriebe ist der Ort heute überwiegend Wohnsiedlung für Pendler nach Babenhausen, Illertissen, Kirchdorf, Memmingen und Ulm.